ROT13 / Caesar-Verschlüsselung
Verschiebe Buchstaben um beliebig viele Stellen im Alphabet, standardmäßig um dreizehn.
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ROT13 / Caesar-Verschlüsselung
ROT13 ersetzt jeden Buchstaben durch den, der im Alphabet dreizehn Stellen weiter steht: aus „a“ wird „n“, aus „n“ wieder „a“. Dreizehn ist genau die Hälfte von sechsundzwanzig, deshalb verschlüsselt und entschlüsselt derselbe Handgriff — zweimal angewendet steht der Ausgangstext wieder da. Genau darum verstecken Usenet und Foren seit den Achtzigern Pointen, Spoiler und Rätsellösungen auf diese Weise. Stell den Regler auf einen beliebigen Wert zwischen 1 und 25, und du hast die allgemeine Caesar-Verschlüsselung, die Julius Caesar der Überlieferung nach mit Verschiebung drei nutzte.
Wähle verschlüsseln oder entschlüsseln: bei ROT13 spielt die Richtung keine Rolle, bei jeder anderen Verschiebung schon. Bewegt werden nur die sechsundzwanzig Buchstaben des lateinischen Grundalphabets, die Groß- und Kleinschreibung bleibt erhalten. Leerzeichen, Satzzeichen, Umlaute, das ß, Emoji und nichtlateinische Schriften laufen unverändert durch — so ist die Chiffre definiert. Mit „Ziffern mitverschieben“ drehen sich auch 0–9 um fünf Stellen; ROT13 plus ROT5 heißt ROT18 und hebt sich ebenfalls selbst auf. Fehlt dir zu einer Nachricht der Schlüssel, aktiviere „Alle 25 Verschiebungen zeigen“: das Tool listet jede mögliche Lesart mit ihrer Verschiebung, die lesbare Zeile nennt also ihren eigenen Schlüssel.
Die Caesar-Verschlüsselung ist ein Klassiker, kein Schutz. Fünfundzwanzig Schlüssel fallen schneller, als du diesen Satz liest, und die Brute-Force-Vorschau auf dieser Seite führt es vor. Nimm sie für Rätsel, CTF-Aufgaben, den Unterricht und Spoiler. Für Text, der wirklich geschützt gehört, nutze das Tool zur Textverschlüsselung mit Passwort und AES-256-GCM.
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